Aus Gründen der Sicherheit verweisen wir darauf, dass unser Hallenteam jederzeit dazu befugt ist, sich von unseren Hallenbesuchern eine sicheres und gefahrenfreies Halten eines Sturzes zeigen zu lassen. Wer dies nicht will oder kann, der darf lediglich im Boulderbereich klettern oder erst dann wieder ohne Aufsicht mit Seil in der Halle klettern, wenn ein Sturz- und Sicherungskurs erfolgreich besucht wurde.
Jeder Kletterer, der bei der Registrierung "Top Rope" oder "Vorstieg" ankreuzt, muss fähig sein, einen unerwarteten Sturz halten zu können. Es ist zu wenig, lediglich zu wissen, wie das Seil durch das Sicherungsgerät zu laufen hat. Wer nicht weiß, was im Falle eines Sturzes passiert, der sollte werder im Top Rope noch im Vorstieg sichern.
Wir bitten um Verständnis, dass solche Sturz- und Sicherungskontrollen jederzeit und vor allem bei Risikogruppen erfolgen können. Sie dienen der Sicherheit aller.
Weiters möchten wir die "Führer aus Gefälligkeit" , sprich Freunde, die ihren Freunden mal schnell zeigen, wie das Klettern funktioniert, darauf aufmerksam machen, dass sie die volle Verantwortung für sich und den Partner übernehmen. Dabei sollte der gute und erfahrene Kletterer, in diesem Falle der Lehrer kritisch hinterfragen, ob die Kentnisse seines Sicherungsfreundes auch ausreichen, um einen unerwarteten Sturz halten zu können. Bitte übt das Sichern und das Halten eines Sturzen intensiv an der Übungswand, bevor ihr euch in große Höhen begebt.
Die meisten Unfälle ereignen sich deswegen, weil der Sicherungspartner nicht weiß, welche Kräfte bei einem unerwartetem Sturz auftreten und wie sein Sicherungsgerät auch im Falle eines Sturzes funktioniert. Die Fähigkeit, das Seil ausgeben zu können und den Partner ablassen zu können, reicht nicht aus, um einen Sturz halten zu können.

